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Temporäre Fischerniederlassungen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Dienstag, 28. März 2006 um 20:57 Uhr
Heimathafen, Fremdhafen und gemischte Niederlassung Zur Zeit der offenen Ruderboote waren drei Arten von temporären Fischerniederlassungen verbreitet: der Heimathafen, der Fremdhafen und die gemischte Niederlassung.


Heimathafen
Von Heimathafen wird gesprochen, wenn man von seiner eigenen Landungsstelle aus zur See fuhr. Die Heimathäfen konnten dort, wo mehrere Höfe dicht beeinander lagen und zahlreiche Boote über eine gemeinsame Landungsstelle verfügten, recht umfangreich sein.

Fremdhafen
Fremdhäfen waren dort, wo Ortsfremde ihre Boote betrieben und Mannschaften anheuerten, die oft von weit her kamen. Diese Niederlassungen waren an Stellen angesiedelt, wo es nicht weit zu ergiebigen Fischgründen war. Dort lebten mehrere Mannschaften während der Fangsaison entweder in einfachen Unterkünften oder in Zelten. Schließlich gab es Niederlassungen ohne Unterkünfte. Die Mannschaften wurden dann auf Höfen in der Nähe der Landungsstelle untergebracht. Dabei handelte es sich entweder um Mannschaften, die mit eigenen Booten kamen, oder Mannschaften, die auf Booten der Landungsstelle (oder ortsfremden Booten) anheuerten.


Mischniederlassung
Mit dichterer Besiedlung und dem Entstehen von dauerhaften Ortschaften ging die Zeit der traditionellen, temporären Fischerniederlassungungen nach und nach zu Ende. In Nordisland sind 45 Fremdhäfen, 6 Heimathäfen, 2 Landungsstellen ohne Unterkünfte und 20 Mischniederlassungen bekannt.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 22. Februar 2007 um 15:09 Uhr
 
 
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