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Geschrieben von: Administrator
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Dienstag, 28. März 2006 um 20:48 Uhr |
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Robbenfang und –verarbeitung sind Teil der isländischen Kultur. Robben wurden seit der Landnahme gejagt, in früheren Zeiten hauptsächlich als Nahrungsquelle, zur Bekleidung und als Lichtspender. Heute werden Robben fast ausschließlich wegen ihrer Felle gejagt; das Fleisch wird in den meisten Fällen vernichtet. Die Felle ergeben Kleidung, Modeartikel und andere Produkte. In den letzten Jahrzehnten ging der Robbenfang jedoch drastisch zurück. Heute schätzt man die Attraktivität dieses interessanten und kurzweiligen Tieres für den Tourismus, wenn es aus der Nähe in seiner natürlichen Umgebung beobachtet werden kann.
Es gibt aber auch Stimmen, die Robben für üble Schädlinge halten, weil sie große Mengen Fisches vertilgen und damit in Konkurrenz zu den Fischern treten. Sie scheuen dabei (was leicht einleuchtet) auch nicht vor dem kostbaren Lachs zurück. Als Überträger von Nemathoden (Parasiten) auf Nutzfischarten sind sie ebenfalls in Verruf geraten, weil die Säuberung der Fischprodukte von Ringwürmern hohe Extrakosten verursacht.
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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 28. September 2011 um 14:12 Uhr |